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Delfine – Umweltpräsentation

Jeden Tag machen sie zwei Umweltpräsentationen

Vom 20. Juni bis 10. September

11.30

13.45

Vom 11. September bis 19. Juni

11.30

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Sie sind agil, schnell, verspielt, freundlich, liebevoll mit Menschen und sehr, sehr intelligent. So sind die vier Delphine, die die neuen Anlagen genießen, die im Rancho Texas Lanzarote Park für sie konstruiert wurden.

Deflines en Rancho Texas Lanzarote Park | Islas Canarias | Canary IslandsDelfine gehören zu den Meeressäugetieren, die vollständig an das Leben im Wasser angepasst sind und sie werden in ca. achtzig Arten eingeteilt. Fast alle Arten sind Meerestiere, ausgenommen fünf Arten von Süßwasserdelfinen. Zu den Meeressäugetieren gehören Wale, Pottwale, Schwertwale, Finnwale, Tümmler, Belugas, Narwale und Delfine, von denen es alleine dreißig Arten gibt. Die am häufigsten verbreitete, und für ihre gesellige Natur bekannteste Art ist der Tümmler (Tursiops truncatus), der als eines der intelligentesten Tiere auf dem Planeten gilt.

Unter den Tümmlern unterscheiden Biologen außerdem zwei Ökotypen: die ozeanischen und die küstennahen. Der erste Typ lebt auf hoher See in Schoten (Gruppen) von bis zu 500 Individuen. Der Küstentyp verbleibt in warmen und seichten Gewässern in Gruppen, die nicht mehr als 14 Individuen umfassen. Die Exemplare im Rancho Texas Lanzarote Park sind Küsten-Tümmler, die Wissenschaftler „Große Tümmler“ oder Tursiops Truncatus nennen.

Jüngste genetische Studien haben gezeigt, dass Delfine, wie auch die übrigen Meeressäuger, mit Paarhufern verwandt sind, von denen sie sich vor etwa sechzig Millionen Jahren trennten. Die nächsten Paarhufer-Verwandten wären demnach die  Nilpferde.

Große Tümmler bewohnen warme und gemäßigte Meere auf der ganzen Welt. Sie kommen in allen Ozeanen vor, mit Ausnahme der Arktis und der Antarktis. Sie haben einen spindelförmigen Körper, angepasst an schnelles Schwimmen. Die Schwanzflosse, Fluke genannt, wird für den Vortrieb verwendet, während die beiden Brustflossen und die Rückenflosse für die Richtungskontrolle beim Schwimmen verwendet werden. Im Kopf haben sie die „Melone“, ein kugelförmiges Organ, das sie für die Echoortung verwenden, welche ihnen erlaubt ihre Umgebung durch die Emission von Tönen und die Interpretation des Echos, das die Objekte um sie herum erzeugen, zu erkennen.

Delfine haben keine Nase und fast keinen Geruchssinn. Stattdessen haben sie ein Loch an der Spitze des Kopfes, Blasloch genannt, mit dem sie atmen. Sie können wenn sie tauchen den Atem zwanzig Minuten lang anhalten, normalerweise kommen sie aber alle fünf bis acht Minuten an die Oberfläche.

Die durchschnittliche Körperlänge beträgt bei den Männchen 2,70 Meter und bei den Weibchen 2,50 Meter, obwohl es Exemplare gibt die bis zu vier Meter messen und bis zu 500 Kilogramm wiegen können

Neben der Umweltzerstörung der Meere und Ozeane ist die größte Gefahr für Delfine und andere Meeressäuger, in den Netzen von Fischereifahrzeugen gefangen zu werden und zu ersticken. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr 300.000 Meeressäuge aus diesem Grund weltweit sterben, fast tausend pro Tag.

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